Grundlagen unserer Arbeit

  • im Verfahren: Vertraulichkeit, Fairness, Verantwortung und Wertschätzung;
  • als Psychologin und Juristin: Professionalität, Individualität, Kooperation und Berufsethos;
  • persönlich: Lebenserfahrung, Unabhängigkeit, Klarheit und Humor;
  • und bei alledem bemühen wir uns um Achtsamkeit.

 

Kosten

Bei einem telefonischen Vorgespräch informieren wir Sie unverbindlich über das Verfahren und beantworten gerne Ihre Fragen. Auch wir nutzen diese Gelegenheit, etwas über Sie und Ihr Anliegen zu erfahren. Im Anschluss daran können wir gemeinsam entscheiden, ob wir zueinander "passen“ und miteinander arbeiten wollen.

 

Die Kosten des Mediationsverfahrens hängen nicht zuletzt von Ihnen und Ihrer Bereitschaft ab, konstruktiv an der Lösung des Konfliktes mitzuarbeiten. Die Höhe unseres Honorars wird zu Beginn des Verfahrens in einem Mediations- vertrag festgelegt und richtet sich nach dem „Streitwert“ und der Schwere des Konfliktes (durchschnittliches Stundenhonorar: 200 €; durchschnittliche Dauer einer Mediation: 6 bis 8 Stunden).

 

Zum Vergleich können Sie die Kosten einer gerichtlichen Auseinandersetzung in einem Kostenrisiko-Rechner ermitteln, z. B. unter www.justiz.nrw.de/BS/Hilfen/Kostenrechner.php

 

Unsere Honorare in den anderen Leistungsbereichen (Coaching, Beratung etc.) richten sich auch nach den marktüblichen Honoraren.

 

Philosophie

Wir mögen Sätze wie:

  • Frieden wächst, wo man Vertrauen sät. (Sprichwort)
  • Es genügt nicht zur Sache zu reden, man muss auch zu den Menschen reden. (Stanislaw J. Lec)
  • Humor ist der Knopf, der verhindert, daß uns der Kragen platzt. (Joachim Ringelnatz)
  • Fange ich dir einen Fisch, wirst du einen Tag satt sein. Lehre ich dich das Fischen, wirst du immer satt sein. (chinesisches Sprichwort)
  • Wer lange sinnt, beginnt nicht, und wer nicht beginnt, gewinnt nicht. (arabisches Sprichwort)

 

 

Aber auch die folgende kleine Geschichte zeigt, worum es uns geht:

 

Eine Streitbärgeschichte *

Ein Inuit-Knabe fragt seine Großmutter, eine weise alte Schamanin, ob sie wisse, was im Innersten des Menschen, in seiner Seele vor sich gehe. Tief in seinem Innersten, antwortet ihm die Großmutter, trage der Mensch zwei Eisbären in sich, die in einem ständigen Kampf miteinander ringen würden. Der eine Eisbär verkörpere das Gute, die Liebe, das Vertrauen, den Mut, die Freude, den Optimismus, das Mitgefühl, die Hilfsbereitschaft, das Verzeihen und den Humor, der andere Eisbär verkörpere das Schlechte und Böse, den Hass, den Neid, die Gier, die Angst, den Pessimismus, den Egoismus, die Rücksichtslosigkeit und die Streitsucht.

Aber, Großmutter, antwortet der Jüngling, nun sag’ mir doch, wer von den beiden denn den Kampf gewinnen wird. Das hängt von dir ab, erwidert die Großmutter, denn es gewinnt schließlich der Bär, den du fütterst.

 

* (in Anlehnung an: Ed Watzke, „Wahrscheinlich hat diese Geschichte gar nichts mit ihnen zu tun ...“, Forum Verlag Godesberg, 2008.)